Wichtig: So pimpen Sie Ihre Bewerbung

mit den richtigen Anlagen

 

Anlagen Bewerbung

 

Eigentlich kaum zu glauben, aber selbst beim Thema „Anlagen in der Bewerbung“ können Sie jede Menge falsch machen!


Ein Beispiel:

Personalchef Michael M. sitzt samstags vor dem PC und schiebt Überstunden. Er arbeitet einen Bewerbungsstapel ab, der keinen Aufschub duldet. Seufzend öffnet er die erste E-Mail-Bewerbung – oje, gleich über zwanzig Anhänge und alle unsortiert! Das kann ja heiter werden.

Gut gemeint, aber voll versemmelt! Die Taktik „viel hilft viel“ ist leider nicht aufgegangen. Nicht alles, was im Entferntesten mit Ihrem beruflichen Werdegang zu tun hat, darf unkritisch in den Anhang der Bewerbung eingebunden werden.

In diesem Fall sind gleich zwei entscheidende Fehler passiert. Zum einen hatte die Bewerberin oder der Bewerber, zwar in guter Absicht, aber ohne sinnvolles System, viel zu viele Anlagen beim Bewerbungsschreiben beigefügt. Besser ist es, hier eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Und zum anderen wurden die Anlagen nicht in einer einzigen PDF-Datei zusammengefasst. Das wäre bedeutend übersichtlicher gewesen.


Extra-Tipp: Schicken Sie Ihre fertige Bewerbung einfach zu
       Kontrollzwecken an Ihre eigene E-Mail-Adresse.
       So sehen Sie selbst, wie ein Personalchef Ihre Bewerbung erhält.
       Zur Not können Sie auf diese Art noch nachbessern,
       wenn Ihnen etwas auffällt.


Was muss eine Anlage zur Bewerbung alles können?

Außer bei einer Kurzbewerbung, gehören Anlagen zur Bewerbung, wie das Amen zum Gebet. Natürlich ist es notwendig, eine Bewerbung durch Zeugnisse und Referenzen glaubhaft zu machen. Dazu gehören in der Regel Schulabschluss, Arbeitszeugnisse, Empfehlungen, Zertifikate über Fortbildungen und in Ausnahmefällen auch Arbeitsproben. Das erstmal kurz vorweg.

Bewerbung Anlagen Zettel


Wichtig ist, bei der Auswahl der Anlagen mit Köpfchen vorzugehen. Was könnte den Personalchef interessieren? Neben Schulabschluss und abgeschlossener Ausbildung sollten auch die aktuellsten Arbeitszeugnisse angefügt werden. Wer bereits einen langen Lebenslauf und ein bewegtes Berufsleben hinter sich hat, muss aussortieren, um den Bewerbungsleser nicht zu überfordern.

Anlagen Onlinebewerbung

Welche Anlagen müssen Sie beifügen?

Grundsätzlich gilt: Bei einer zeitgemäßen Bewerbung sollten Sie Ihren Fokus aufs Aktuelle und Wesentliche legen. Erstens werden erfahrungsgemäß von einer sehr umfangreichen Bewerbung nur Teile gelesen. Zweitens zeigen Sie, dass Sie in der Lage sind, die Dinge auf den Punkt zu bringen und einen Blick fürs Wichtige haben. Und drittens gibt die Versendung per E-Mail ohnehin schon ein Limit an Volumen vor.

Eine generelle Vorschrift, welche Anlagen Sie Ihrer Bewerbung beifügen müssen, gibt es nicht. Je nachdem, auf welcher Sprosse der Karriereleiter Sie sich gerade bewegen, müssen Sie individuell entscheiden, welche Anlagen den Informationsgehalt Ihrer Bewerbung am besten unterstreicht.

Überwinden Sie Ihren Drang nach Vollständigkeit und sortieren Sie ältere, nicht mehr relevante Zeugnisse, Zertifikate und Referenzen aus. Mehr als 20 Anlagen sind einfach zu viel des Guten. Im Vorstellungsgespräch sollten Sie aber tatsächlich alles vollständig dabeihaben, um bei Nachfragen entsprechend gerüstet zu sein.  Das kommt gut an.

Der Anlagenkatalog


Anlagen                                 Faustregel
Höchster
Bildungsabschluss            

 

Berufsanfänger sollten ihren Schulabschluss immer beifügen. Beachten Sie, je älter Sie werden, desto weniger relevant wird das Schulzeugnis.  Als Faustregel gilt: Wenn Sie ein abgeschlossenes Studium haben, brauchen Sie Ihr Schulzeugnis nicht mehr beilegen. Arbeiten Sie in einem Beruf,
in dem Abitur nicht zwingend notwendig ist, würde ich es beifügen. Hatten Sie bisher einen bewegten Lebenslauf,
legen Sie lieber ein Arbeitszeugnis mehr dazu und lassen Sie dafür die Schulnoten weg.




Ausbildungsabschluss   

Der Ausbildungsabschluss sollte immer einer Bewerbung beigefügt werden.

 
Hochschulabschluss / Diplom    

Die Zeugnisse und Urkunden eines abgeschlossenen Studiums sollten immer beigefügt werden.

 
Qualifizierte Arbeitszeugnisse / Zwischenzeugnisse               

Arbeitszeugnisse sind Referenzen und haben im Bewerbungsprozess einen hohen Stellenwert. Sie geben Einsicht über die Tätigkeiten und die Qualität der geleisteten Arbeit. Fehlt das eine oder andere Arbeitszeugnis, gibt es nicht selten Anlass zu negativen Spekulationen.
Faustregel: Arbeitszeugnisse möglichst lückenlos nachweisen. Hatten Sie sehr viele Jobs, sollten Sie die aktuellsten und die langjährigsten beifügen. Drei bis vier sollten genügen, um dem Leser einen repräsentativen Eindruck zu verschaffen.

 
Zertifikate von Weiterbildungen            

Wenn Sie erfolgreich Kurse oder Seminare besucht haben,
die beruflich relevant sind, sollten Sie dies auch belegen.
Dazu gehören insbesondere IT- und Sprachkurse oder Seminare über fachliches Spezialwissen.  
Es versteht sich von selbst: nicht bestandene Kurse werden besser weggelassen.


  
Referenzen /
Empfehlung

Referenzen sind Gold wert. Im Gegensatz zum Arbeitszeugnis, auf das Sie als Arbeitnehmer ein Recht haben, handelt es sich bei einer Referenz um eine freiwillige, persönliche Empfehlung. Besser geht es nicht.

 
Praktika

Praktika sind elementar wichtig für Berufsanfänger und Studenten. Alle anderen Arbeitnehmer brauchen ihre Praktika nicht mehr nachzuweisen.

 
Publikationen

Bei bestimmten Berufsgruppen kann eine Liste der
Publikationen sinnvoll sein und im Anhang beigefügt werden.

 
Arbeitsproben

Arbeitsproben sollten der Bewerbung nur beigefügt werden, wenn es ausdrücklich verlangt wird oder in der Berufssparte üblich ist (Fotomappe bei Fotografen).
Im Kreativbereich kann schon die ganze Bewerbung zur
Arbeitsprobe werden!

 
Sonderfälle

Falls verlangt, gibt es auch in bestimmten Berufen Nachweise, die gefordert werden, insbesondere Gesundheitszeugnis, erweitertes Führungszeugnis, Staplerführerschein etc.

 


Eine studierte Managerin mit Berufserfahrung benötigt keineswegs mehr ihr Abiturzeugnis. Hier genügt das Unidiplom. Ein Bilanzbuchhalter würde sein Abi-Zeugnis beifügen, da auch ohne allgemeine Hochschulreife der Abschluss zum Bilanzbuchhalter erworben werden kann. Es sei denn, er hat sehr viel Berufserfahrung. Dann liegt der Schulabschluss weit zurück, verliert an Bedeutung. Kurse, die Sie zwar erfolgreich absolviert haben, die aber nicht zur Stelle passen, können ebenfalls unter den Tisch fallen.

Über den Daumen gepeilt könnte man sich auf die letzten drei Arbeitsstellen beschränken. Oder den Fokus etwa auf die letzten zehn Jahre legen. Wie gehabt – je nachdem, was besser zu Ihrer Vita passt. Aber auch das sind nur Richtwerte, die zur Orientierung dienen. Am Ende ist tatsächlich bei der Auswahl Ihr Fingerspitzengefühl gefragt.

Wenn Sie beispielsweise bei den letzten drei Jobs nur kurzzeitig beschäftigt waren, davor aber zwanzig Jahre fest bei einem Arbeitgeber, so muss das Arbeitszeugnis über den langen Zeitraum zwingend als Anlage beigefügt werden, weil das am aussagekräftigsten ist.

Ein Personalverantwortlicher sieht sofort, ob alle wirklich wichtigen Daten und Fakten einer Bewerbung belegt sind. Er kann sehr gut abschätzen, wenn etwas von Relevanz fehlt und ob taktische Gründe hierbei eine Rolle spielen. Ein schlechtes Arbeitszeugnis zu unterschlagen, ist daher keine gute Idee. Spätestens im Vorstellungsgespräch holt das eine Bewerberin oder einen Bewerber wieder gnadenlos ein.

Reihenfolge der Anlagen

Es gibt zwei Empfehlungen, wie Sie Ihre Anlagen hinter den Lebenslauf sortieren:


1.   Nach der Chronologie Ihres Lebenslaufs

Im modernen Lebenslauf steht das Aktuellste direkt vorn, das heißt, die Reihenfolge ist antichronologisch. Die zuletzt angetretene Stelle ist im Lebenslauf ganz oben.
Dementsprechend befindet sich das jeweilige Arbeitszeugnis, soweit es schon vorliegt, im Anlagenstapel zuerst. Das Schema setzt sich entsprechend fort.

2.   Ausbildungsnachweis (Ausbildung oder Studiendiplom) zuerst

Die Arbeitswelt teilt ihre Arbeitskräfte in „Gelernt“ und „Ungelernt“ ein. Auch in den Stellenangeboten wird gezielt nach Kräften gesucht, die bestimmte Ausbildungskriterien erfüllen. Trotzdem bewerben sich genug Bewerberinnen und Bewerber, die nicht die gewünschten Eigenschaften mitbringen. Daher kann es sinnvoll sein, ganz oben im Anlagenstapel das Unidiplom, die Meisterprüfung oder Ihre kaufmännische Ausbildung zu platzieren. In der Folge sortieren Sie die weiteren Anlagen chronologisch in der Reihenfolge Ihres Lebenslaufs.

Anlagenverzeichnis bei der Bewerbung

Ein extra Inhaltsverzeichnis für die beigefügten Anlagen – muss das sein? Noch ein zusätzliches Blatt, dass die Bewerbung aufbläht? Oder eher nützlicher Wegweiser durch die Anlagen? Die Expertenmeinungen gehen in diesem Punkt auseinander. Klar ist: Der Trend geht hin zu „schlanken“ Bewerbungen. Wer sich in der Reihenfolge bei den Anlagen am Lebenslauf orientiert, sollte sich ein Anlagenverzeichnis besser sparen.

Anlagenvermerk im Anschreiben

Das Bewerbungsschreiben richtet sich nach den DIN-Vorschriften 5008 für Geschäftsbriefe. Hier ist es üblich, am Ende des Briefs das Wörtchen „Anlagen“ zu vermerken, falls Anlagen mitgeschickt werden. Daher hat sich eingebürgert, dass auch im Bewerbungsschreiben der Anlagenvermerk verwendet wird.



Ob Sie das Wörtchen „Anlagen“ in Ihrem Anschreiben anfügen oder nicht, würde ich davon abhängig machen, wie viel Platz Ihnen noch zur Verfügung steht. Da ein Bewerbungsschreiben auf nur eine Seite passen sollte, kann es unten durchaus knapp werden. Bevor Sie das Wort irgendwie noch dazu quetschen, lassen Sie es besser weg. Das ist genauso gut.



Üblicherweise steht das Wort „Anlagen“ linksbündig drei Zeilen unter der Grußformel. Alternativ können Sie auch aus Platzgründen das Wort „Anlagen“ rechtsbündig auf Höhe Ihres Vor- und Zunamens anbringen. So stellen Sie optisch ein Gleichgewicht her, wenn der Platz unten links knapp ist.



Darstellung des Anlagenvermerks

Das Wort „Anlagen“ wird in der gleichen Schriftart und -größe dargestellt, wie der restliche Text. Eine kursive Schriftweise des Worts oder eine Unterstreichung entspricht nicht den Normvorschriften. Gegen Fettschrift ist nichts einzuwenden. Das verleiht dem Wort sogar einen gewissen Stellenwert.

     

Auflistung der einzelnen Anlagen im Anschreiben - Platzverschwendung

Damit auch ja nichts schief geht, wird im Bewerbungsschreiben zum Wörtchen „Anlagen“ gerne auch noch genau aufgezählt, welche Anlagen im Anhang zu finden sind. Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen – das kann sich doch jeder denken, dass das einer Bewerbung beigefügt wird. Lassen Sie besser diese selbsterklärende Aufzählung weg und nutzen Sie den Platz, um Ihre Motivation oder Ihre Softskills besser in Szene zu setzen.


Anlagen bei einer E-Mail-Bewerbung

Fast alle Arbeitgeber erwarten heute eine Bewerbung per E-Mail, denn das hat viele Vorteile. Allem voran die Papierersparnis, die Aufbewahrung und die gesparten Rücksendekosten. Folgende Punkte sollten Sie aber unbedingt bei der Versendung Ihrer E-Mail-Bewerbung beachten:

1.   Ein einziges PDF-Paket schnüren!

Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf und alle weiteren Anlagen sollten Sie in der richtigen Reihenfolge unbedingt zu einer einzigen Datei im PDF-Format zusammenfassen. Verwenden Sie dazu einen PDF-Maker nach Anleitung. Das hat den Vorteil, dass der Bewerbungsleser alles mit einem Druckauftrag ausdrucken kann und gleich die richtige Reihenfolge vorgegeben ist.

2.   Sinnvolle Beschriftung wählen

Ganz gleich, ob Sie sich für einen oder mehrere Anhänge entscheiden – in jedem Fall müssen Sie sich eine gute Beschriftung ausdenken, die genau und unmissverständlich den Inhalt der Anlage beschreibt. Bedenken Sie dabei, dass die Benennung ideal für den Empfänger sein soll – und nicht perfekt für Sie!


Schlechtes Beispiel    Bewerbung_Autohaus_Mauss
Gutes Beispiel            Olivia_Pocher_Bewerbung_als_Köchin
Schlechtes Beispiel    Deckblatt_Lebenslauf_Anschreiben



Warum ist das erste Beispiel schlecht gewählt? Wenn Sie sich bei mehreren Autohäusern bewerben, hilft es Ihnen natürlich, Ihre Bewerbungen besser zu verwalten. Der Bewerbungsempfänger kann mit dieser Beschriftung nicht viel anfangen, da er selbst weiß, in welchem Autohaus er arbeitet. Das ist also keine besonders nützliche Information für ihn.

Warum ist das zweite Beispiel gut gewählt? Der Personaler sieht auf einen Blick konkret, was sich im Anhang befindet. Warum ist das dritte Beispiel schlecht gewählt? Die Beschriftung ist zu allgemein formuliert – das heißt, es könnte auf viele Bewerbungsanhänge passen. Verwechslungen sind so nicht ausgeschlossen.


3.   Dateigröße und -format

Wichtig: Verschicken Sie alles grundsätzlich als PDF! So wird nichts durch einen versehentlichen Klick gelöscht oder verschoben. Ist alles schon vorgekommen! Außerdem lassen sich PDF-Anhänge vom Datenvolumen her am besten versenden. Je weniger Seiten sich im Anhang befinden, desto hochwertiger kann die Qualität festgelegt werden. Insgesamt sollte der Anhang nicht größer als 5 MB sein.


4.   Anlagen komprimieren?

Wer große Datenmengen verschicken möchte, macht gerne vom Zip-Verfahren Gebrauch. Bei der Versendung einer Bewerbung ist das keine gute Idee. Nicht jeder, der einen Rechner besitzt, kennt sich auch auf allen Gebieten gut aus. Es könnte also sein, dass ein Bewerbungsleser beim Entpacken eines Zip-Ordners bereits an seine Grenzen kommt. Dann wäre die Bewerbung leider umsonst geschrieben. Und: nicht immer geht eine Zip-Datei durch den Virenscanner. Also Hände weg, vom zippen der Bewerbung.

Fazit zu den Anlagen in der Bewerbung

Grundsätzlich sollen die Anlagen zur Bewerbung vollständig sein und alles lückenlos belegen. Bei häufigen Jobwechseln oder umfangreichen Fortbildungen müssen Sie aufpassen, dass der Anhang nicht zu gewaltig ist und einen Personalchef überfordert. Deshalb empfiehlt es sich, eine sinnvolle Auswahl zu treffen. Je älter die Anlage ist, desto niedriger ist die Relevanz. Anlagenverzeichnisse in der Bewerbung sind unnötig. Der Anlagenvermerk im Anschreiben entspricht der DIN-Norm 5008, kann aber aus Platzgründen entfallen. Bei E-Mail-Bewerbungen ist es wichtig, eine für den Leser sinnvolle Beschriftung zu wählen. Anhänge werden bis maximal 5 MB zusammengestellt, aus Übersichtsgründen in eine einzige PDF-Datei zusammenfasst und nicht gezipt.

Häufige Fragen: FAQ zu den Anlagen in der Bewerbung

Wo steht Anlagen in der Bewerbung?
Das Wort „Anlagen“ wird am Ende des Bewerbungsschreibens nach der Unterschrift linksbündig eingefügt. Sinn und Zweck des Anlagenvermerks ist es, den Leser oder die Leserin darauf hinzuweisen, dass dem Anschreiben noch weitere Dokumente angefügt wurden. Dies kann unter Umständen ein sehr nützlicher Hinweis sein. Reicht der Platz linksbündig dafür nicht aus, so kann der Anlagenvermerk auch rechtsbündig in der gleichen Zeile wie der Name eingefügt werden. Falls kein Platz mehr für den Anlagenvermerk vorhanden ist, sollte er besser entfallen. Eine zweite Seite mit nur dem Wort „Anlagen“ ist nicht sinnvoll. Eine Aufzählung, wie viele und welche Anlagen enthalten sind, ist nicht zu empfehlen, da der Platz in einem Bewerbungsschreiben konstruktiver verwendet werden sollte, um Ihre Jobeignung nachzuweisen. In den Lebenslauf kommt übrigens kein Anlagenvermerk.

Was sind Anlagen zur Bewerbung?

Als Anlagen bezeichnet man alle Unterlagen, die neben Deckblatt, Lebenslauf und Anschreiben mit der Bewerbung versendet werden. Dabei handelt es sich z. B. um Schulzeugnisse, Abschlusszeugnisse, Referenzen und Empfehlungen, qualifizierte Arbeitszeugnisse, Zertifikate von Weiterbildungen, ggf. Publikationen oder Arbeitsproben und Sonderfälle, wie Führerscheine, Gesundheitszeugnisse oder Führungszeugnisse. Die Anlagen werden nicht im Original beigefügt, sondern lediglich als Kopie - oder in wichtigen Fällen als beglaubigte Kopie. Es empfiehlt sich, die Anlagen entsprechend der Chronologie des Lebenslaufs zu sortieren, damit es nicht unübersichtlich wird.

Wie viele Anlagen dürfen einer Bewerbung beigefügt werden?
Alle wesentlichen Schul-, Abschlusszeugnisse müssen einer Bewerbung beigefügt werden, sie dienen dazu, Ihre Qualifikation nachzuweisen. Dazu kommen alle aktuellen und wichtigen qualifizierten Arbeitszeugnisse und Weiterbildungen. Wenn Sie bereits eine umfangreiche Vita besitzen, ist es sinnvoll, sich nur für relevante Anlagen zu entscheiden. Beispielsweise können lange zurückliegende Fortbildungen, überholte Praktika und Kursinhalte weggelassen werden. Bei zu vielen Anlagen wird die Bewerbung schnell unübersichtlich und überfordert den Leser. Eine zahlenmäßige Begrenzung für Anlagen gibt es nicht. Treffen Sie eine sinnvolle Auswahl. Bei einer Kurzbewerbung und einer Initiativbewerbung werden in der Regel weniger oder gar keine Anlagen mitgeschickt, sondern auf Nachfrage nachgereicht.

Welche Anlagen dürfen bei einer Bewerbung auf keinen Fall fehlen?
Die Anlagen zur Bewerbung dienen dazu, Ihre Qualifikationen und Berufserfahrungen nachzuweisen. Alle wesentlichen Stationen im Lebenslauf müssen durch Zeugnisse, Zertifikate und Referenzen glaubhaft gemacht werden. 1. Schulzeugnisse: der Vollständigkeit halber sollte jeder zumindest seinem Schulabschluss beifügen; 2. Ausbildung: jede Ausbildung muss durch ein Zeugnis, Gesellenbrief o.ä. belegt werden; 3. Studium: Diplom oder Studienabschluss muss beigefügt werden; 4. Aktuelle Weiterbildungen: Zertifikate und Zeugnisse; 5. Referenzen und Empfehlungen; 6. Qualifizierte Arbeitszeugnisse

Wie viele Anlagen dürfen einer E-Mail-Bewerbung beigefügt werden?
Wenn Sie Ihre Bewerbung als E-Mail versenden wollen, sollten alle Seiten zusammen eine Größe von 5 MB nicht überschreiten. Wichtig ist, dass die Bewerbung alle wichtigen Anlagen enthält und die Formatierung keine schlechte Qualität hat.

Bewerbungshilfe und Bewerbungsservice von peopleatventure.de

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Sabine Ratermann